Besuch der LRTL in 1949

25.7.1949
Daily Post, Liverpool
Tram ride for Mr. Stetza, of Essen

Mr. Gunter Stetza, of Essen, Germany, who is in this country on a combined business and pleasure trip, spent yesterday travelling in an old Liverpool Corporation tramcar with fifty-five members of the Light Railway Transport League. Members of the Transport League, who make a study of tramway systems in all parts of the world, chose tramcar No. 769, built in 1931, for their journey along the city’s tram routes. Most of the members, opponents of the scheme to convert Liverpool’s transport service to buses, agreed with their secretary, Mr. Norman Forbes, who said: “Buses built in 1931 have long since gone “to the I scrap-heap”.

15.9.1949
Tagungsprogramm
Aachener Straßenbahn- und Energieversorgungs-Aktiengesellschaft

P r o g ra m m e
for the Excursion of Light Railway Transport League
Thursday September 15th 1949

10,26 – 10.45 hrs Custom-affairs at Aachen railway station
11,00 – 11.30 hrs Welcome in the tramway-station Aachen by Generaldirektor Mr. Cremer-Chapé (after this short lunch)
11,30 – 12,30 hrs Inspection of the cathedral with treasury
12,30 – 13,00 hrs Inspection af the jousting-place (where yearly international riders meet for the tourney)
13,00 – 14,00 hrs Inspection of the longest trolley-bus-line of Germany: Aachen – Würselen – Alsdorf -Baesweiler
14,00 – 14,30 hrs Inspection of our main-workshop in Aachen
14,30 – 15,15 hrs Dinner (of the works-own kitchen)
15,15 – 18,00 hrs Tram-ride through the city and through the difficultest districts of our tramway-net outside of the town, which likewise are situated in the nicest landscape of Aachen’s surrounding: Elgermühle, Büsbach-Stolberg, Vicht, Zweifall. The participators have the occasion to see the newest German tram-car-type with the new “Aachen-switching”.
Coffee-rest in our recreation-home Mulartshütte.
18,00 – 20,15 hrs Inspection of the town-casino (Kurhaus), the Sauna-bath and the thermal-bathes of Aachen on invitation of the city-director of Aachen.
Light meal in the “Quellenhof”.

Gen.-Dir. Kremer-Chapé
Direktor Schrings
Herr Offermanns (Verkehrsleiter)
Herr Beiskirchen (Oberleitung + Obus)
Herr Böck (Autobus-Werkstatt)
Herr Schreiber (Oberfahrmeister)
Frl. Küpper (Dolmetscherin).

15.9.1949
Aachener Volkszeitung
Englische Straßenbahner in Aachen

Aus London, Birmingham, Manchester, Glasgow, Haddesfield, Gloucester und Halifax waren die englischen Gäste, die am Donnerstag eine Exkursion der belgischen Straßenbahnen nützten, auch “Germany” einen Besuch abzustatten. Nachdem Generaldirektor Cremer-Chape die Gäste begrüßt und mit einem Imbiß erfreut hatte, besichtigten die Engländer die Schatzkammer im Dom, den Turnierplatz und unternahmen eine Obusfahrt nach Baesweiler mit einer Besichtigung der dort neuerbauten Umformerstation. Nach einem Durchgang durch die Hauptwerkstätte nahmen die Herren, in dem neuhergerichteten Speisesaal der Werksküche, ein einfaches, kräftiges Mahl ein.
Eine Fahrt mit einem der neuen T-Wagen führte bis Zweifall. Einige Gäste führten den Wagen hinter Stollberg. Ein vom Betriebsleiter Offermanns vorgenommener Probealarm fand augenblickliches Reagieren beim Besuchsfahrer. Im Erholungsheim der Straßenbahn, wohin ein Omnibus den Kreis brachte, erquickte ein guter Kaffee alle Teilnehmer. Hieran schloß sich in Aachen eine Besichtigung des Quellenhofes mit seinen Bädern und Gasträumen an. Oberstadtdirektor Servais begrüßte dort die ausländischen Gäste, die sich von dem Gesehenen sehr begeistert zeigten. Teilnehmer des DGB und der Presse fanden schnell den Kontakt mit den Besuchern, die durch Betriebsleiter Offermanns geführt und durch Direktor Schings in vorbildlicher Weise betreut wurden.

17.9.1949
Aachener Volkszeitung
Englische Straßenbahner in Aachen

Aachen – 18 englische Straßenbahner der „Light Railway Transport League” werden heute von Belgien kommend auf einer Europareise Aachen besuchen, wo sie von der Aachener Straßenbahn zu einer Besichtigung der längsten ununterbrochenen Obuslinie Deutschlands eingeladen werden. Die Engländer wollen sich hier über die Nachkriegsverhältnisse im Straßenbahnwesen orientieren. Sie interessieren sich u. a. für das von der Aachener Straßenbahn angewandte Verfahren der Rückstromgewinnung. Die Gäste werden von Aachen aus wieder nach Belgien zurückkehren.

Im geschützten Mitgliederbereich sind die Scans der Originaldokumente sowie Teilnehmerlisten und ggf. weitere Anlagen aufrufbar!

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