Rundschreiben 1/2020

Liebe VDVA-Mitglieder, liebe Tagungsteilnehmer und Interessenten,

wir leben in einer schwierigen Zeit, ja sogar in einer extrem schwierigen Zeit – niemand kann uns sagen, wie lange wir noch diese Situation haben werden. Und wie geht es dann weiter?

Tagung 2020: Aufgrund des aktuellen Zustandes können wir kaum noch in die Zukunft planen. Für die Vorbereitungen unserer Tagung müssten wir so um den 20. April fertig sein, alle
Programmpunkte bestätigt und die Preise kalkuliert haben – auf wie viele Teilnehmer können wir in diesem Jahr zählen?

Unsere Vorbereitungen sind schon weit voran geschritten, die Programme für Karlsruhe, Strasbourg, Mulhouse und Freiburg sind fixiert. Doch fehlen noch einige Preise für Basel und
Bestätigungen für den Besuch der Waldenburgerbahn sowie der Schinznacher Baumschulbahn.

Jetzt haben wir schon die Stornierungszeiten für beide Hotels minimal “nach hinten” verschieben können, so dass bei verkürzter Anmeldefrist ein Versand nach dem 20. Mai machbar wäre. Doch wie sieht die Situation zu der Zeit aus, wird das “Kontaktverbot” dann schon aufgehoben sein? Immerhin gehören die meisten unserer Mitglieder und Teilnehmer zu den “Gefährdeten”, die jetzt schon mit “ab 50 Jahre” benannt werden!

Diese Alternativen bieten wir Ihnen zur Auswahl an, bitte geben Sie uns Ihre Antwort dazu auf:

Alternative 1: Wir denken daher über eine spätere, stark verkürzte Tagung nach, Anfang Oktober ein langes Wochenende, vom Freitag 9. bis Sonntag 11. Oktober, nur in Karlsruhe. Der Montag könnte noch genutzt werden die Bahnen (fast) letztmalig auf der Kaiserstraße zu fotografieren (die Abreise im Hotel muss Montag erfolgen, da dann eine Messe beginnt). Das Hotel hat uns ein Kontingent bereits freigehalten. Doch auch dafür benötigen wir Planungssicherheit, wir müssten Mitte Juni die Entscheidung treffen. Wird es dann schon erkennbar sein, dass wir die Veranstaltung im Oktober durchführen können??

Alternative 2: Als letzte Möglichkeit bliebe die Verschiebung der gesamten Tagung auf 2022, damit wir im Rhythmus Inlandstagung mit Vorstandswahl im geraden Jahr und Ausland im ungeradem Jahr bleiben.

Alternative 3: Sollte das “Kontaktverbot” noch länger anhalten, müssten wir nach der Aufhebung, hoffentlich noch im Herbst, an einem zentralen Ort die Mitgliederversammlung durchführen. Nach einer Sonderfahrt böten sich neben Karlsruhe auch Düsseldorf, Frankfurt oder Wuppertal an, dort bestehen freundschaftliche Beziehungen zu örtlichen Vereinen. Sollte sich die Situation bis zum Herbst nicht entspannen, müssten wir möglicherwiese auf eine “präsenzlose” Durchführung in schriftlicher Form ausweichen, selbstverständlich würden alle nötigen Informationen vorab mitgeteilt werden. Der Gesetzgeber ist derzeit dabei entsprechende Möglichkeiten zu schaffen.

Wir bemühen uns ein Tagungsprogramm zu gestalten, das der aktuellen Situation gerecht wird. Die VDVA-Kurztagungen, die Lars Richter für uns durchführt, sind jedoch bereits abgesagt worden.

Im Vordergrund steht, dass wir Niemanden gefährden wollen … Bleiben Sie bitte alle gesund!

Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass dieses Jahr schon zwei Mitglieder verstorben sind. Ende Januar verstarb unser Mitglied Ulrich Lemke in Berlin, vor zwei Wochen Hans Jürgen Schmitt in Saarbrücken. Ich möchte Sie bitten die Verstorbenen in Ehren zu wahren.

Beste Grüße aus Köln,

Rolf Hafke

PS: Falls noch nicht erfolgt – Beitragszahlung 20 € für Einzelperson bzw. 30 € für Ehepaare (bitte nur noch das neue Konto bei der HASPA benutzen)